Vereinsgeschichte

Der Verein wurde 1928 als Schützengesellschaft "Frohsinn" im Leibenger-Keller gegründet. Im Gründungsjahr hatte der Verein 37 Mitglieder, hiervon ist noch eine Gründungstafel mit Fotos der Mitglieder erhalten.

Am 12. Dezember 1950 wurde der Verein im Gasthof Brauerei Leibenger am Fischbrunnenplatz in Eggenfelden unter der Leitung von Brauereibesitzer Otto Leibenger sen. und Hans Barth, der zugleich 1. Schützenmeister wurde, wiedergegründet.
Von dieser Wiedergründung existiert noch ein Schießbuch, in dem die Mitglieder, die Vorstandschaft und die Ehrenmitglieder aufgeführt sind.

Im Jahre 1955 wurde von Otto Leibenger die noch heute bei Festzügen getragene Schützenkette gestiftet.

Im Jahre 1961 richtete Otto Leibenger jun. im Leibenger-Keller an der Staubinger Straße der Schützengesellschaft ein Schützenheim ein, welches mit ernormen Kosten verbunden war. In der Zeit vom 28.Juni bis 7.Juli 1963 wurde dort das erste Preisschießen ausgetragen.

Von 1950 bis 1967 war Hans Barth 1. Schützenmeister und wurde nach seiner Amtszeit zum Ehrenschützenmeister ernannt. Im April 1968 erhielt er das Ehrenzeichen des BSSB für 40-jährige Mitgliedschaft. Bis zu seinem Tod im Jahre 1969 war er für den Verein immer ein guter Ratgeber.

Im September 1967 wurde Franz Woldrich zum 1. Schützenmeister gewählt. Ein Jubiläumsschießen zum 40-jährigen Bestehen trug der Verein am 29. bis 31. März 1967 aus. Am Gedächtnisschießen für den verstorbenen Otto Leibenger im Jahre 1969 beteiligten sich 134 Schützen. Ein Jahr später, im November 1970, traten 160 Schützen zum Hans-Barth-Gedächtnisschießen an.

Von 1969 bis 1989 war dann Kurt Schmähle 1. Schützenmeister. In seiner langen Amtszeit setzte er sich begeisternd für den Verein ein, und machte ihn bis über die Grenzen des Gaues bekannt. Als er aus gesundheitlichen Gründen sein Schützenmeisteramt niederlegte, wurde er einstimmig von seinen Vereinskameraden zum Ehrenschützenmeister gewählt.

Die Aufgaben des 1. Schützenmeisters übertrug man nun Alois Weislmeier. Sportlich betätigte sich der Verein jetzt verstärkt bei Gaurundenwettkämpfen. Im Januar 1991 wurde die Schützengesellschaft "Frohsinn" unter dem Namen "Frohsinnschützen  Eggenfelden e.V." in das Vereinsregister eingetragen, und im Juni 1993 als gemeinnützig anerkannt.
Bei der Jahreshauptversammlung im Mai 1993 ist Alois Weislmeier nach 11-jähriger Tätigkeit als 2. Schützenmeister und 4-jähriger Amtszeit als 1. Schützenmeister zum Ehrenschützenmeister ernannt worden. Bei der folgenden Neuwahl übernahm Thomas Dienstbeck das Amt des 1. Schützenmeisters. Für den Mitgliederzuwachs 1993 erhielt der Verein den "Silbernen Auerhahn" des Schützengaues Rottal.

1996 übernahm Theo Weileder jun. den Vorsitz der Frohsinnschützen und konnte mit seinen Schützen beachtliche Ergebnisse erzielen, sei es der Gewinn der Stadtmeisterschaft 1997 in Eggenfelden durch Günther Krause in der Einzelwertung oder den 1.Platz von Daniel Rücker in der Schülerklasse.

Aus beruflichen Gründen legte Theo Weileder 1998 das Amt nieder. Herbert Rücker übernahm nun den Vorsitz als 1.Schützenmeister.

Im Jahre 2003 gab es nun grundlegende Änderungen. Der Schießstand im Leibenger-Keller wurde aufgegeben und größere Räumlichkeiten mit Aufenthaltsraum wurden im Kellergeschoss des Schützenhauses der Feuerschützen in Gern angemietet. Ein moderner, nach den aktuellen Richtlinien gebauter Schießraum wurde errichtet. Jetzt stehen 8 großzügig angelegte  Schießstände zur Verfügung.